Aktuelles
Juni 2010
Liebe Mitglieder, Freunde, Unterstützer des LandBau e.V.!
Einige werden vielleicht schon bemerkt haben, dass sich auf
unseren Internet-Seiten Manches bewegt und verändert
hat.
Seit Anfang Mai sind nun Maria Ehrlich und Steffen Rübeling gemeinsam mit
Jakob und mir auf der Suche nach einer geeigneten
Hofstelle.
Maria und Steffen haben in Witzenhausen ökologische
Landwirtschaft studiert und sich auf Milchziegen- und
Milchschafhaltung und Milchverarbeitung spezialisiert. Die beiden
leben und arbeiten derzeit auf dem Gut Adolphshof in der
Nähe von Hannover.
Nachdem wir lange ausschließlich nach Grundstücken
gesucht haben, ist für uns inzwischen auch ein Einstieg in
eine bestehende Gemeinschaft oder die Weiterführung eines
bestehenden Hofs, zum Beispiel im Rahmen einer Hofnachfolge
denkbar.
Im März habe ich ein Seminar zu diesem Thema besucht und
viele Denkanstöße mitgenommen.
Tatsache ist, dass die Zahl der Höfe in Deutschland, die
keinen Hofnachfolger finden können, in den vergangenen
Jahren immer weiter gewachsen ist. Traditionell geht es dabei
zunächst erst einmal um einen Nachfolger aus der eigenen
Familie.
Wenn sich aber innerhalb der Familie kein Nachfolger finden
lässt und der Hof trotzdem als Ganzes erhalten bleiben soll,
dann gibt es auch die Möglichkeit der
außerfamiliären Hofübergabe.
Wer mehr zu diesem Thema lesen möchte, dem sei das
Internetportal www.hofgruender.de empfohlen. Hier gibt es auch eine
entsprechende Hofbörse, in der abgebende Landwirte und
zukünftige Existenzgründer inserieren können.
In den letzten Monaten sind wir viel unterwegs gewesen und haben verschiedenste Projekte besehen und gedanklich bewegt. Unsere Wege haben uns dabei bis Ende Mai in die Sächsische Schweiz, ins nordwestliche Sachsen, in den Kieler Raum und in die Nähe von Fürstenberg an der Havel geführt. Wir sind dabei durchaus auf konkrete Möglichkeiten für uns gestoßen und sind gespannt, was sich nun entwickeln wird.
Wir freuen uns dennoch über weitere Angebote und Ideen
zur Verwirklichung unserer Träume und Ziele.
Wir benötigen großzügige Nebengebäude
für Tierhaltung und Tischlerei, ausreichend Wohnraum
für mindestens drei Familien, Mitarbeiter und Praktikanten.
Für die Milchziegenhaltung sind 20 ha hochwertiges
Grünland eine Mindestvoraussetzung. Für die
Gärtnerei benötigen wir mindestens 5 ha Ackerland.
Gern können Sie per Mail oder telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen, wenn Ihnen zu unserem Gesuch etwas Passendes einfällt!
Herzliche Grüße aus Libbenichen,
Birke Soukup